Sonntag, 28. Februar 2010

Samstag 27.2.2010


Samstags ist eine ganz andere Atmosphäre in Winnenden. Als ich über den wunderschönen Markt gehe, höre ich lebhafte Gespräche zwischen den Menschen und sehe entspannte Gesichter. Es offenbart sich ein ganz anderes Lebensgefühl als unter der Woche. Im Atelier angekommen, klappe ich erst mal die Fenster auf und öffne meine Tür weit. Menschen strömen auf den Markt und Gesprächsfetzen ziehen vorbei. Zuerst widme ich mich den Fotos von Donnerstag und als ich sie in Tüten verpacke fällt mir auf, dass das Verpacken in die Tüten alle Bilder etwas angleicht. Meine Sorge, wegen der besonders farbigen Fotos vom Donnerstag war völlig unbegründet. So hängen sie jetzt mit den anderen am "Gedankenblatt" und integrieren sich mühelos. Ich hänge schon Bilder auf die andere Seite, aber während ich die Installation betrachte, merke ich, dass ich bestimmt nicht zum 6.3. fertig werde. Es fehlen noch Fotografien. Ich nehme mir vor die Aktion von meinem normalen Atelierplatz noch bis zum Mai weiterlaufen zu lassen. Jetzt stehe ich vor der Staffelei, draußen reden zwei Frauen mit Einkaufskörben und schauen immer wieder herein. Mein rotes Blättergewirr überarbeite ich noch im Hintergrund und stelle es zur Seite. Ich arbeite intensiv, mische Farbe für mein nächstes Bild, da bekomme ich tatsächlich heute noch Besuch. Wie schön, ich arbeite und unterhalte mich. Sie ist eine Kollegin und berichtet von ihren Erfahrungen mit der Arbeit im Atelier.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen